Heritage Review

Übersicht des Kulturerbes der Region Cetinska-Krajina

 

Historisch und kulturell ist diese Region durch die Cetina und ihre Nebenflüsse geprägt. Die Cetina stellt nicht nur eine Kulisse für wunderschöne Landschaften, sondern auch die Lebensquelle der Menschen in der Cetinska-Krajina dar.

Die Cetinska-Krajina, reich an naturlandschaftlichen und historischen Stätten, die oft ein harmonisches Zusammenspiel erreichen, zieht nicht nur das fachwissenschaftliche Publikum an, sondern auch alle Besucher, die eine kulturelle Vielfaltigkeit genießen.

Obwohl die folgende Übersicht nur einen Teil des hier Erlebbaren darstellt, kann sie als Wegweiser für all jene dienen, die diese Vielfaltigkeit spüren möchten.

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Alkar auf seinem Pferd

Eines der vielen Symbole von Sinj, ist die pittoreske Skulptur eines Lanzenreiters auf seinem Pferd das Werk des akademischen Bildhauers Stipe Sikirica.

Alkarenhof (Kvartiri) − Museum der Alka von Sinj

Der Name Kvartiri ist ein Hinweis auf den ursprünglichen Verwendungszweck dieser viereckigen Festung mit ihren zwei Gebäudekomplexen, die aus je zwei viereckigen Türmen und zwei durch Pferdeställe geteilten Innenhöfen bestehen. Sie wurde 1760 als Kavalleriekaserne errichtet. Im Gebäude des Alkarenhofs befindet sich heute ein Multimedia-Museum, welches das jahrhundertealte Erbe der Alka von Sinj beherbergt.

Balečki-Brücke

Das ganze Gebiet rund um die Brücke einschließlich des Flussbettes, stellt eine große archäologische Fundstätte dar. Rund um die Brücke wurden mehrere römische Artefakte entdeckt.

Cetina-Kähne

Die Kunst des Cetina-Kahn-Baus in Otok bei Sinj ist als immaterielles Kulturgut der Republik Kroatien geschützt.

Kirche der Muttergottes der Gesundheit

Die Kirche wurde der Legende nach von einem dankbaren Ehemann als Gelöbnis an die Muttergottes errichtet, die seine Gebete erhörte und seine kranke schwangere Frau heilte.

Erlöserkirche (Sveti Spas)

Die älteste Kirche mit erhaltenem Glockenturm in Kroatien befindet sich in der Nähe der Cetina-Quelle. Sie wurde im 9. Jahrhundert zur Zeit des kroatischen Fürsten Branimir errichtet und ist eine der bedeutendsten vorromanischen Bauten in Kroatien.

Česma (Brunnen)

Die Česma oder das Vrilo (Brunnen, bzw. Quelle), eine Sehenswürdigkeit der Stadt Vrlika, ist die Quelle eines Baches, aber bekannter als Schauplatz, an dem jeden Sommer die Oper „Ero s onoga svijeta“ (Ero der Schelm) von Jakov Gotovac aufgeführt wird.

Didi von Kamešnica

Die eindrucksvollen Wächter der Fastnachtsbräuche − die Didi von Kamešnica − sind Erben der jahrhundertealten Tradition des lokalen Fastnachtsumzugs. Diese Zeremonie ist als immaterielles Kulturgut der Republik Kroatien geschützt.

Galerie Sikirica

Zur Sammlung der Galerie zählen über 500 Werke (Skulpturen, Graphiken, Zeichnungen, Medaillen) des prominenten akademischen Bildhauers Stipe Sikirica.

Gardun, römisches Militärlager Tilurium

Eine archäologische Fundstätte mit Überresten monumentaler Gebäude eines Militärlagers.

Wally-Neuzil-Grab

Das Grab der jungen Muse Egon Schieles, Walburga Wally Neuzils − auch als „Wiener Mona Lisa“ bekannt, auf dem St. Franziskus-Friedhof in Sinj ist das Denkmal einer romantischen Künstlergeschichte.

Steinbrücke in Han

Diese historische Stätte ist auch heute noch ein wichtiger Verkehrsweg über den Fluss und ein Symbol der Überbrückung der lebensspendenden Cetina.

Töpferei mit handbetriebener Töpferscheibe

Die Töpferei mit handbetriebener Töpferscheibe, in dieser Region seit dem 4. Jahrhundert vor Christus erhalten, wurde nie durch die Töpferei mit „fußbetriebener Töpferscheibe“ ersetzt, weshalb sie außerordentlichen ethnologischen Wert besitzt.

Brücke in Panj

Die Brücke über die Cetina in der Ortschaft Panj, 1905 errichtet und später restauriert, ist eines der Symbole der Gemeinde Hrvace.

Museum der Region Cetinska-Krajina in Sinj und Festung Kamičak

Das Museum der Region Cetinska-Krajina in Sinj befindet sich im denkmalgeschützten Gebäude Palacina, das gemeinsam mit der Festung Kamičak ein geschütztes Kulturgut der Republik Kroatien darstellt.

Nijemo kolo (stummer Reigentanz)

Es handelt sich um einen Tanz in geschlossenem Kreis, der ohne Musik ausgeführt wird. Der stumme Reigentanz von Vrlika befindet sich heute auf der UNESCO Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit.

Überreste der frühchristlichen Kirche Mirine

An der archäologischen Fundstätte Mirine befinden sich Überreste einer frühchristlichen Basilika aus dem 6. Jahrhundert, einer der seltenen erhaltenen Basiliken in Dalmatien.

Rera

Ojkanje, beziehungsweise rera bezeichnen die ältesten Gesangsformen in Kroatien und sind deshalb als immaterielles Weltkulturerbe geschützt.  Zahlreiche Kulturvereine wahren und übertragen diese vokalmusikalische Schaffungsform als Kulturerscheinung.

Römische Straße Čemernica bei Dicmo

Der Name Dicmo wird auf das Wort „decimus“ (lat. zehn) als Kennzeichnung für die Entfernung der römischen Straße zurückgeführt, die aus dem damaligen Salona (Solin) führte.

Alter Bahnhof

Das erhaltene Bahnhofsgebäude aus Stein der ehemaligen Smalspurbahn vom Anfang des 20. Jahrhunderts, die als Ferata bekannt ist.

Wallfahrtsort der Wundertätigen Muttergottes von Sinj

Der Mittelpunkt der Verehrung und sicherlich größte Stolz der Einwohner von Sinj ist das Bildnis der Muttergottes der Barmherzigkeit, die 1687 aus Rama hierhergebracht wurde. Sie befindet sich seit 1721 in der Kirche der Wundertätigen Muttergottes von Sinj.

Drei Generationen

Die monumentale Skulptur mit Springbrunnen des Künstlers Ivo Filipović Grčić aus Sinj stellt drei Einwohner der Stadt dar, die mit gehobenen Armen die Alka halten.

Festung Grad

Die bedeutendste Kulturstätte Sinjs mit ihrer Votivkirche auf der Festung als Symbol der Erhaltung des kostbaren Bildnisses der Muttergottes der Barmherzigkeit zur Zeit der Belagerung Sinjs im Jahre 1715.

Festung Potravnik

Wie auch die Festung Prozor oberhalb von Vrlika, war die Festung Potravnik ein Bestandteil der kleinen Festungskette im Süden des kroatischen Königsreichs im 14. Jahrhundert.

Festung Prozor

Die Festung Prozor, unter den am besten erhaltenen im Inland Dalmatiens, erhebt sich schon seit fünfhundert Jahren stolz oberhalb des heutigen Vrlika. Teilweise restauriert, bietet sie einen einzigartigen Ausblick auf die Stadt Vrlika, das Vrlika-Feld und den Peruća-See.

Trockenmauerbrunnen

Nur ausgezeichnete Meister der Trockenmaurerei waren im Stande, einen Brunnen zu bauen. Ein solcher Brunnen wird hier učemereni bunar genannt und stellt eine anthropologische Besonderheit der Region Cetinska-Krajina dar.

Festung Nutjak

Die spitzförmige Ruine des Rundturms auf einem steilen Felsen der Cetina-Schlucht stellt den charakteristischen Anblick der historischen Festung Nutjak dar, die im 15. Jahrhundert vom Fürsten der Republik Poljica Žarko Dražojević errichtet wurde.

Cetina-Hängebrücke

Eine restaurierte Hängebrücke für Fußgänger mit LED-Beleuchtung.

Sammlung des Franziskanerklosters in Sinj

Als viertwichtigste und viertälteste (Gründung im Jahr 1860) innerhalb Kroatiens, hebt sich die Sammlung des Franziskanerklosters in Sinj besonders durch ihren Reichtum an archäologischen Funden und ethnographischem Material der Region Cetinska-Krajina hervor.

Archäologische Fundstätte Grebčine

Eine größere Nekropole mit stećci-Grabsteinen. Bei den stećci handelt es sich hauptsächlich um regelmäßige Monolithe ohne sichtbarer Zierelemente.

Archäologische Fundstätte Varvodića gradina

Eine frühgeschichtliche befestigte Siedlung, die sich nordwestlich vom kleinen Dorf Varvodići befindet.

Bakovića greblje bei Vinalić

Auf dem unter dem Namen Bakovića greblje bekanntem Gebiet befinden sich Überreste eines mittelalterlichen Friedhofs mit sieben grob bearbeiteten und unverzierten Grabtafeln.

Dinko-Šimunović-Büste

Sie wurde 1932 von Ivan Meštrović zu Ehren der Sonderausgabe von Šimunovićs Erzählung „Alkar“ angefertigt.

Bugarinova mlinica

In der Mühle befinden sich sechs Löffelradmühlen, die auch heute gelegentlich benutzt werden.

Kirche der Muttergottes vom Rosenkranz

Ortskirche des Dorfs Velić. In der Kirche wird ein Bildnis der Muttergottes sowie ein großes silbernes Prozessionskreuz aufbewahrt.

Allerheiligenkirche

Die Kirche wurde am Fuß der Festung Čačvina errichtet. Die ursprüngliche Kapelle war dem Hl. Joseph geweiht und wurde 1792 erweitert.

Katharinenkirche und mittelalterlicher Friedhof in Lučani

Die Kirche mit ihrem Glockenturm an der Front wurde im 19. Jahrhundert errichtet.

Klarakirche

Die kleine einschiffige Kirche mit Satteldach wurde im Feld unterhalb des Dorfes Vojnić errichtet.

St. Nikolauskirche

Die Pfarrkirche des Dorfes Bajagić wurde an der Stätte einer früheren Kirche aus dem 18. Jahrhundert errichtet.

Peter-und-Paul-Kirche

Die Peter-und-Paul-Kirche auf dem Friedhof von Vrlika ist die erste in dieser Ortschaft errichtete Kirche nach der Befreiung von den Türken.

Erlöserkirche in Ježević

Die neue Erlöserkirche in Ježević wurde 2004 an der Stätte einer älteren aus dem Jahr 1969 errichtet.

St. Vituskirche auf Zelovo

Sie wurde 1933 errichtet. Es handelt sich um ein einschiffiges Gebäude mit massivem Glockenturm oberhalb der Front.

Christi-Himmelfahrtskirche (Sveti Spas)

Die orthodoxe Christi-Himmelfahrtskirche im Dorf Cetina, oberhalb der Cetina-Quelle, wurde 1940 errichtet.

Ćosića mlinica

Die kleine Steinbrücke und Mühle bilden einen einzigartigen Komplex traditioneller Architektur. Sie befinden sich heute in einem ruinenhaftem Zustand.

Crkvina in Koljane

An der Fundstätte Crkvina in Koljane Gornje wurden Überreste einer größeren altkroatischen Kirche entdeckt, der zweitbedeutendsten im Gebiet der oberen Cetina.

Springbrunnen an der Pijaca (Markt)

Der Springbrunnen an der Pijaca (im Volksmund funtana genannt) wurde 1852 vom Bürgermeister Antonio Buglian errichtet.

Akkreditiertes Humanistisches Franziskanergymnasium in Sinj

Das erste öffentliche Gymnasium in Südkroatien mit Kroatisch als Unterrichtssprache.

Gardun, St. Peterskirche

Die Friedhofskirche wurde auf einer frühgeschichtlichen Befestigung, an der Stätte Stražbenica errichtet. Die heutige Kirche aus dem 18. Jahrhundert entstand durch den Umbau eines älteren Bauwerks.

Gradina

Die kleine frühgeschichtliche Festung (gradina) wurde mit einem Wall aus Trockenmauern befestigt (heute ein Damm).

Zduš-Quelle

In der Nähe der Zduš-Quelle in Podosoj wurde ein mittelalterlicher Friedhof mit Funden aus dem 7. – 12. Jahrhundert entdeckt.

Jakelića mlinica

Sie befindet sich wasseraufwärts, in der Nähe der Quelle des Zduš-Baches, ist verlassen und verfallen.

Steinbrücke auf dem Fluss Gorućica

Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts südlich der denkmalgeschützten Altstadt von Sinj errichtet.

St. Antonskapelle

Sie wurde im 19. Jahrhundert errichtet und wird vom Pfarrer von Zelovo benutzt.

St. Kliment-Kapelle in Voštane

Sie wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Der Kult des Heiligen Kliment verbreitete sich aus Poljica, wo dieser Heiliger als Schutzpatron des Hausviehs verehrt wurde.

Latinčeve kuće (Latin-Häuser)

Ein charakterischer Komplex aus größtenteils erdgeschössigen Steinhäusern.

Lelasova mlinica

Die Lelas-Mühle ist ein Beispiel der Löffelradmühle mit zwölf Mühlen und zwei Hilfsgebäuden.

Lovrića und Litrin obor

In der Altstadt von Sinj befinden sich Höfe, sogenannte obori, die von Wohn- und Geschäftsobjekten eingerahmt sind. Im strengen Stadtzentrum, in unmittelbarer Nähe der Pijaca befinden sich zwei solche obori – Lovrića und Litrin obor.

Orthodoxes Kloster Dragović

Das orthodoxe Kloster Dragović entstand vermutlich im 15. Jahrhundert. Das Kloster wurde beim Bau des Stausees Peruća überflutet. Bei niedrigem Wasserstand kann man die Überreste seiner Baustruktur sehen.

Marasova mlinica

Ein Beispiel der Löffelradmühle mit waagrechtem Mühlrad und drei Mühlanlagen.

Dorfbrunnen Uba

Oberhalb des Weilers Poduba befindet sich eine Wasserquelle − ein offener Brunnen mit 10 Meter Durchmesser, der laut der Dorfeinwohner nie vertrocknet.

Mlinica Nova mostina

Diese Mühle wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Sie wurde auf fünf Bögen errichtet und beherbergt fünf Mühlen.

Mlinica Stara mostina

Diese Mühle wurde 1826 errichtet. Das Gebäude der Mühle wurde auf acht Steinbögen gebaut, durch welche das Wasser durchfließt und sechs Mühlräder antreibt.

Museum der Trilj-Gegend

Das unter Schutz stehende Museumsmaterial umfasst eine Antike Sammlung, die Material aus der Fundstätte Tilurium − dem römischen Militärlager aufbewahrt, eine Frühgeschichtliche Sammlung mit Gegenständen vom Neolithikum bis zur Neuzeit, eine Mittelalterliche Sammlung mit Funden aus dem Flussbett der Cetina, eine Münzensammlung, in der sich Exemplare antiker Münzen aus der Fundstätte Tilurium befinden, sowie eine Ethnographische Sammlung mit traditionellen Gegenständen aus der Gegend um Trilj.

Grabstele des Gaius Laberius

An der archäologischen Fundstätte Tilurium entdeckt, stammt das Grabdenkmal eines siebenjährigen römischen Jungen, der in seiner Hand das Symbol eines Lederballs hält, aus dem 2. Jahrhundert.

Nekropole mit stećci im Dorf Velić

Inmitten des Weilers Pudari, auf einem kleinen Erdhügel und um diesen herum, sind etwa 15 unverzierte dicke Steinplatten erhalten geblieben.

Überreste der alten Straße im Weiler Bareni

Unter der heutigen Straße im Weiler Bareni sind die Überreste einer älteren Straße aus dem 19. Jahrhundert sichtbar, die unter dem heutigen Verkehrsweg errichtet worden war.

Palais Tripalo

Das Palais der berühmten Sinjer Familie Tripalo stellt ein wertvolles Beispiel eines Wohngebäudes reicher Bürgerfamilien im 19. Jahrhundert dar.

Orthodoxe Pfarrkirche des Heiligen Nikolaj

Obwohl sie 1701 zum ersten Mal erwähnt wird, erhielt die einschiffige orthodoxe Pfarrkirche des Heiligen Nikolaj ihr heutiges Aussehen im Jahr 1801.

Petrovac

Der Springbrunnen Petrovac vor dem Gerichtsgebäude wurde 1878 vom Bürgermeister Petar Tripalo errichtet.

Plattenbrücke

Sie stellt ein einzigartiges Beispiel der Flussüberbrückung dar, da sie aus mittelalterlichen

Steinmegalithen − stećci errichtet wurde, die ursprünglich als Grabdenkmäler benutzt wurden.

Orthodoxer Friedhof

Nach dem Bau der orthodoxen Kirche in Vrlika wurde auch dieser Friedhof errichtet, geschmückt von Steindenkmälern, die von lokalen Meistern aus Civljani angefertigt wurden.

Ruraler Komplex Dorf Čovići

Die teilweise erhaltenen traditionellen Steinhäuser sind um die einzelnen Bauerngüter angereiht.

Ruraler Komplex Dorf Kundidi

Ein Häuserkomplex, hauptsächlich bestehend aus erdgeschössigen und einstöckigen Wohn-, sowie Wirtschaftsgebäuden.  Ein Beispiel gut erhaltener autochthoner Dorfarchitektur.

Rurale Komplexe − Dorf Ćosići und Dorf Ratkovići

Ein Beispiel gut erhaltener autochthoner Architektur eines eng gebauten Dorfes.

Samardžića mlinica auf dem Fluss Grab

Ein wertvoller ruraler Mühlenkomplex, der im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Die Mühlen werden auch heute noch benutzt.

Dorf Gardun

Ruraler Komplex traditionell gebauter Häuser aus teilweise zugehauenem Stein.

Dorf Gornje Voštane

Die Lage dieses Weilers zwischen landwirtschaftlich benutzbarem und unbenutzbarem Gebiet bestätigt die bewusste Beziehung der Baumeister zu ihrem Umfeld und zeigt die bedeutendste Eigenschaft der traditionellen ruralen Baukunst, bei der auf fruchtbarem Boden nicht gebaut wird.

Dorf Kozina

Ein wertvoller Komplex ruraler, in traditioneller Weise erbauter Architektur.

Skulptur „An der Quelle“

Die Figur eines Mädchens, das an einer Wasserquelle trinkt, ist die erste öffentlich aufgestellte Skulptur des Künstlers Stipe Sikirica.

Don-Ivan-Filipović-Grčić-Denkmal

Neben dem Alkarenhof befindet sich das Denkmal eines der größten Kämpfer gegen die osmanischen Eroberer und des Anführers der Verteidigung von Sinj im Jahr 1715.

Fra-Pavao-Vučković-Denkmal

Das Denkmal des Gründers des Klosters sowie der Wallfahrtstätte der Wundertätigen Muttergottes von Sinj ist das Werk des akademischen Bildhauers Kuzma Kovačić.

Alte St. Michaels-Kirche in Trilj

In ihrer Nähe wurde der berühmte mittelalterliche weibliche Goldschmuck vom Ende des 8. Jahrhunderts entdeckt (Ohrringe, Kette, Ring, Goldmünze des byzantinischen Kaisers Konstantin Kopronymos).

Alte Steinbrücke

Sie wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus teilweise zugehauenem grauen Stein, in waagrechten, regelmäßig zusammengefügten Reihen errichtet.

Stećci „na mašete“

Archäologische Fundstätte eines Friedhofs mit stećci. Der Name rührt von seiner Lage am Südhang des Kamešnica-Gebirges.

Stojića mlinica – Mühle beim Vrlika-Brunnen

Sie stammt wahrscheinlich noch aus der Zeit vor der Gestaltung des Brunnes, Ende des 19. Jahrhunderts. Sie wurde bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts benutzt.

Svalinova Gradina

Eine Analyse der an dieser Fundstätte entdeckten Keramik zeigte, dass diese Festung in der Frühgeschichte und während der römischen Zeit besiedelt war.

Schönbrunn

Die angenehme Atmosphäre in den Vuković-Häusern in Podosoj gefiel Kaiser Franz Joseph I so sehr, als er 1875 Vrlika besuchte, dass er sie als Schönnbrunn von Vrlika bezeichnete.

Šurlinova gradina

Eine frühgeschichtliche befestigte Siedlung, die von südlicher Seite durch einen langen Wall aus Trockenmauerwerk geschützt war.

Uršića mlinica

Das einzigartige Beispiel einer Mühle, die sich im Betrieb des Wasserrads dem Wasserstand anpasst.

Festung Čačvina

Die Festung wurde zum ersten Mal 1372 erwähnt und gehörte bis zu Beginn des 15. Jahrhunderts der Fürstenfamilie Nelipić. Sie besteht aus zwei Türmen, die mit einem länglichen Hof verbunden sind.

Varoždin

Die Quelle in den Gärten von Podvaroš (Varoždin) wurde 1898 gestaltet. Sie kann über eine absteigende Steintreppe erreicht werden.

Villa Danek

Ein Haus im Neostil. Die Ostfassade des zweistöckigen Hauses ist mit diagonal

eingebauten Werksteinen und einer Terrasse mit klassizistischer Balustrade verziert, während die Öffnungen mit eisernen Einfassungen verziert sind.

Villa Tripalo

Obwohl es in der Stadt errichtet wurde, hat das Haus Landgutcharakter und stellt eine Ausnahme in Sinj, aber auch im breiteren Gebiet Dalmatiens dar.

Straßen von Vrlika

Die historische Altstadt von Vrlika wimmelt von Häusern mit Merkmalen ruraler Architektur. Die ein- und zweistöckigen Steinhäuser mit Außentreppen (sulari) und Innenhöfen, sowie die charakteristischen, vorwiegend zweistöckigen Stadthäuser wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts gebaut.

Vukasova lokva (Vukas Tränke)

Die lokalen Einwohner errichteten im Felsen, in dem sich Wasser ansammelt, eine steinerne Stützmauer, in der sich eine Rinne für die Wasseraufnahme oder zur Ausschüttung in Steintröge befand, die als Viehtränken benutzt wurden.

Vukovića mlinica

Die Mühle im Weiler Vukovići wurde an einer der Cetina-Quellen errichtet, verfügt über sechs Mühlanlagen und ein waagrechtes Mühlrad im Löffelradmühlentyp.

Weiler Mladina

Ein Komplex aus etwa zwanzig traditionellen Steinhäusern.

Weiler Roguljići und Bravići

Traditionelle, überwiegend erdgeschössige und einstöckige Steinhäuser, die den Geländehang als Formelement der einzelnen, abgesonderten Bauernhöfe nutzen.

Weiler Grubišići

Im Dorf Grubišići sind die traditionelle Siedlungsstruktur und Baukunst, sowie die Benutzung traditioneller Materialien mit minimalen Interventionen moderner Materialien erhalten geblieben.

Gemeindegebäude

Es wurde 1899 gegenüber der Pfarrkirche errichtet, wodurch der Hauptplatz von Vrlika entstand.

Živaljići

Ein ruraler Weilerkomplex. Die Steinhäuser bilden Bauernhöfe, die Gebäude wurden steigend hintereinander aufgebaut, wobei geschickt die Geländeneigung genutzt wurde.

Pfarrkirche der Muttergottes vom Rosenkranz

Sie wurde an der Stätte einer älteren Kirche aus dem Jahr 1876 errichtet. Vor der Kirche befindet sich das Fra-Filip-Grabovac-Denkmal (ein Werk des Künstlers Stipe Sikirica).

Namen-Jesu-Pfarrkirche in Voštane

Sie wurde 1935 an der Stätte einer bestehenden älteren Kirche errichtet.

Johannes-der-Täufer-Pfarrkirche in Grab

Die 1874 errichtete Kirche stellt ein einschiffiges Steingebäude mit rechteckiger Apsis dar. In der Achse der Kirchenfront befindet sich ein Glockenturm mit Bifora-Fenstern und pyramidalem Abschluss.

Pfarrkirche des Hl. Georg in Vojnić mit Friedhof

Sie wurde in den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts an der Stätte einer früheren Kirche aus dem 18. Jahrhundert errichtet. In der Begrenzungsmauer des Friedhofs wurden römische Inschriften und Reliefs eingebaut.

St. Martins-Pfarrkirche

Sie wurde im 19. Jahrhundert mit Stilmerkmalen des Historismus erbaut. Dieses einschiffige Gebäude zeichnet sich durch eine hervorgehobene halbkreisförmige Apsis mit zwei Fensterreihen aus.

St. Michaels-Pfarrkirche in Trilj

1901 errichtet, wurde dieses einschiffige Gebäude mit quadratischer Apsis in fein gemeißeltem Stein gebaut.

 

 

Verlag: JU RERA S.D.

Redakteurin: Gorana Baničević

Autoren: K&K promocija d.o.o.

Fotos: G. I. Tepeš, Ante Gugić, Željko Zrnčić, Ivan Alebić

Lektorat und Korrektur: Bojana Milovski

Graphikdesign: K&K promocija d.o.o.

 

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